Warm Up zum 28. Stuttgarter Filmwinter

Aufwärmphase ab Mitte Dezember

In der Galerie b der Stadtbibliothek beginnt am 17. Dezember 2014 das Warm Up zum 28. Stuttgarter Filmwinter. Dutzendweise Kurzfilme am kürzesten Tag des Jahres, eine Werkschau von Natalia Gurevic, die Schöne Lau von Jon Shit, Ausstellungen in der Oberwelt und in der Gedok sowie eine Schule des Scheiterns bereiten den Filmwinter vor.

In der Galerie b der Stadtbibliothek beginnt am 17. Dezember 2014 das Warm Up zum 28. Stuttgarter Filmwinter. Dutzendweise Kurzfilme am kürzesten Tag des Jahres, eine Werkschau von Natalia Gurevic, die Schöne Lau von Jon Shit, Ausstellungen in der Oberwelt und in der Gedok sowie eine Schule des Scheiterns bereiten den Filmwinter vor.

Welcome to the New Age! Das Motto des 28. Stuttgarter Filmwinters fragt nach den Auswirkungen der neuen Zeit auf Leben und künstlerische Praxis. Ist die Zukunft noch, was sie einmal war? Wohin führt die digitale Revolution? Lernen wir in Zukunft besser zu scheitern? Schon Karl Valentin hat prophezeit: „Heute ist die gute alte Zeit von morgen.“ Grenzüberschreitend bewegen wir uns durch den Irrgarten der Zeit. Nur eines ist garantiert: Bewusstseinserweiterung.
Tape dein Bewusstsein! sagen Mihai Grecu, Volker Schreiner und der Filmwinter-Juror Johan Rijpma in einer Installation mit in der Galerie b der Stadtbibliothek, die am 17. Dezember um 19.30 Uhr die Warm-Up-Phase eröffnet. Klebestreifen und ein parasitisches Objekt justierten die Wahrnehmung neu.

Am 21. Dezember hilft das Filmleuchten über den kürzesten Tag des Jahres hinweg. 10 Filmfestivals aus der Region zeigen im Jugendhaus Mitte 50 Kurzfilme auf 5 Leinwänden. Von 16.30 bis 17.30 Uhr sind die Kinder an der Reihe. Dann folgt von 17.30 bis 21 Uhr das Erwachsenenprogramm.

Das Theater Atelier in der Stöckachstr. 55 beteiligt sich am Warm Up mit einer Werkschau von Natalia Gurevic (21.Dezember, 20 Uhr). Das Theater Rampe bringt zwei Aufführungen des Singspiels Schöne Lau: Das Stuttgarter Kollektiv Jon Shit präsentiert die „Poperette“ frei nach Eduard Mörike am 2. Januar 2015 um 20 Uhr und am 3. Januar um 16 Uhr. In der Oberwelt eröffnet am 9. Januar die Ausstellung Fairy Tales and Poems von Peter Prothmann und Christoph Schmidt. Die Gedok zeigt ab 14. Januar die Fotoausstellung Toxische Heimat von Franz Wanner, die sich faktisch und fiktiv mit dem Mikrokosmos Bad Tölz auseinandersetzt.

„Nur wer Großes wagt, kann auch scheitern“, sagt das Berliner Trio Kulturmassnahmen: Eine Lecture-Performance destilliert aus 80 Lehrbeispielen die Schule des Scheiterns - am 10. Januar um 19 Uhr im Freien Radio für Stuttgart.

Pressekontakt: Dietrich Heißenbüttel, Tel. 0711.28 29 77, dietrich.heissenbuettel@wand5.de