Levin goes Lightly

AV-Performances und Live Acts
Rahmenprogramm
AV-Performances und Live Acts
Rahmenprogramm

Bei Levin Goes Lightly muss der Fan unweigerlich an Truman Capotes zauberhafte Figur Holly Golightly aus „Breakfast at Tiffany’s“ denken. Erlebt man Levin Goes Lightly aber live, dann sieht man vor allem eine glamouröse Kunstfigur, die nicht an Verkleidung, sondern an magi- scher Verwandlung interessiert ist. Seine oder ihre Singstimme klingt überraschend maskulin, stark unterkühlt, eher an Postpunk als an Glamrock erinnernd. Fad Gadget oder Thomas Leer kommen einem in den Sinn. Aber auch das übertrieben tiefe Disco-Timbre von Amanda Lear. Und natürlich immer wieder David Bowie in seiner Paraderolle als Ziggy Stardust. Levin Goes Lightly musste sich im Modedesign-Studium dringend eine Auszeit nehmen und begann nach Jahren der Stille endlich wieder Musik zu machen. „Nach meiner ersten Show meinten Leute aus dem Publikum, ich klänge wie White Noise oder Suicide. Das kannte ich alles überhaupt nicht!“
Levin Goes Lightly scheint mit seinen Liedern eine gigantische Lücke auszufüllen. Aber im Gegensatz zu den Protagonisten des Glamrocks ist Levin Goes Lightly keine schwitzende Rampensau, sondern ein zärtlicher Star der Schüchternheit zwischen Inszenierung und Authentizität.

Filmwinter-Palais – Foyer

Filmwinter-Palais

Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart

U-Bahn, Bus: Haltestelle Charlottenplatz